Hallo Ihr Lieben,
ich bin im Moment sehr verunsichert und möchte Euch um Eure Meinung bitten.
Ich habe morgen früh die Möglichkeit einen Hovawart durch die Notvermittlung kennenzulernen.
Die Besitzerin kommt mit ihm bei uns Zuhause vorbei.
Er ist 2 Jahre alt, lebt mit der Besitzerin, deren 3 Kindern 12, 10, 5 Jahre alt und den Großeltern auf einem Hof. Da die Besitzerin jetzt alleinerziehend ist, noch Pferde und Schafe hat, bleibt für den Hovawart nicht mehr genügend Zeit übrig und er beginnt Auffälligkeiten zu zeigen.
Er knurrt den Großvater an, soll aber im Moment noch auf Abstand sein, wenn die Kids in der Nähe sind.
Er soll den Hund sehr stark dominieren und wohl auch mit dem Stock geschlagen haben.
Sie sagt, dass der Hund diese schlechte Behandlung auf die Kinder projizieren könnte und sie daher vor dem Großvater beschützen möchte.
Der Hovawart sei ausserdem eifersüchtig auf die Pferde, denen sie viel Zeit widmen muss und würde sie daher jagen, ebenso die Schafe, die er auch verletzt hat und notgeschlachtet werden mussten.
Fremden Menschen und fremden Tieren gegenüber sei er freundlich gesinnt und unterwürfig.
Durch zufällige Gespräche mit unserer Tierärztin und meiner bekannten Hundetrainerin wurde mir dringend von diesem " Problem-Hund", wie er gleich bezeichnet wurde, abgeraten.
Zuviele " Baustellen" und für mein Alter (67) zu groß und kräftig ( wir hatten 3 Hovawarte und unser Herz schlägt total für sie)
Aus gesundheitlichen Gründen meines Mannes bin ich mit dem Hovawarten draußen allein unterwegs
gewesen.
Wir sind uns all dieser "Vorhersagen " bewusst und gehen nicht " leichtfertig" in so eine Entscheidung.
Sie raten mir überhaupt von dieser ersten Begegnung ab.
Wir sind der Meinung, dass wir anhand eines persönlichen Kontaktes, besser eine Entscheidung treffen könnten, egal in welche Richtung.
Wie ist Eure Meinung dazu? Gleich absagen oder alles erst einmal selbst einen Eindruck gewinnen?
Viele Grüße an Euch.