Sara Ich hab schon kurz mal drüber nachgedacht zu einem Therapeuten zu gehen aber das ist nichts für mich
Mir ist ja alles bewusst was der mir sagen würde und ich muss es ja erstmal akzeptieren und da kann mir keiner bei helfen , das muss ja von mir kommen
Und Tipps was ich machen soll was die einem empfehlen das weiß ich ja auch alles aber ich wills einfach nicht machen
Was ich damit sagen will ist dass der mir nicht helfen kann weil ich es eh nicht umsetzen würde ….. Ich muss das in meinem Tempo machen
Und von Medikamenten bin ich überhaupt kein Freund, die benebeln einen und wenn man sie absetzt ist alles wie vorher
Ich will nichtmal Schlaftabletten nehmen obwohl ich nicht schlafen kann, solche Medikamente machen mir irgendwie Angst , schon immer
Ich weiß dass das Haupt Problem neben dem Verlust das ist, das der Alltag völlig zusammenbricht , man muss quasi sein Leben neu aufbauen , neue Routinen usw, das ist mir bewusst und ich kann auch verstehen warum viele Menschen dann zeitnah eine neue Fellnase holen
Es sind jetzt grad mal 37 Tage ohne Sunny, viel zu früh für mich um großartig was zu verändern und ich denke das es vielleicht in 3-4 Monaten erst besser wird und das ist ok
Ich muss das in ganz kleinen Schritten machen , so wie ich es schaffe , ich mach ja seit paar Tagen schon mehr als die letzten 4 Wochen
Aber wenn mir danach ist einfach nur auf der Couch zu liegen und zu weinen dann tu ich das
Ich will einfach nicht dass mich diese Trauer wenn ich sie jetzt irgendwie verdränge in paar Monaten dann wieder völlig aus der Bahn wirft
So lange ich Sunny seinen Namen andren gegenüber nicht ohne Tränen aussprechen kann weiß ich das ich noch mehr Zeit brauche
Ich mach das völlig nach Gefühl und lasse den Kopf komplett raus …. Ich denke das ist für mich der richtige Weg