[unbekannt]
Zum Thema Beruhigungsmittel: bitte nicht!
Du kannst allerhöchsten mit Mitteln wie Adaptil, Zylkene oä. arbeiten. Damit müsstest du aber jetzt schon anfangen um einen Wirkspiegel zu erreichen.
Ein richtiges Beruhigungsmittel würde ich nicht geben. Erstens wird das auch über die Leber und vor allem die Nieren verstoffwechselt und die haben mit der Narkose schon genug zu tun.
Zum Zweiten gibt es so etwas nicht wirklich.
Es gibt Acepromazin (leider immernoch), Diazepam (also Valium) und dann die gegen Gewitter- und Silvesterangst zugelassenen Mittel wie Pexion (eigentlich ein Antiepileptikum, hat aber die Zulassung) und Sileo.
Die beiden Erstgenannten sind halt Hämmer, die letzteren beiden, über mehrere Tage verabreicht, auch nicht ohne...
Außerdem liegt die Wirksamkeit bei etwa 30 Prozent.
Der neueste heiße Scheiss nennt sich Tessie und hat eine Litanei an Nebenwirkungen, die ich meinem Hund niemals zumuten würde.
Was ich dir bei Chana empfehlen würde, auch wenn es komisch klingt: sorge dafür, dass sie keinerlei Schmerzmittel bekommt.
Der Wundschmerz nach Kastration ist nicht so schlimm, aber stark genug dass sich der Hund die ersten Tage post OP von alleine schont.
Die vorsorglich eingesetzten Schmerzmedikamente bewirken oft, dass sich ein schmerzfrei gehaltener Hund überschätzt und sich zu schnell zu viel bewegt.
Die Naht ist nach etwa 10 Tagen stabil. Vorher ist etwas piano angesagt. Aber angeleint spazieren gehen ist ohne weiteres möglich.
Hüpfen und toben geht bis dahin zwar nicht, aber man kann ja auch draußen prima Suchspiele machen.
Ihr rockt das schon. Es wird bestimmt einfacher als du gerade glaubst. Chana ist gescheit und achtet auf sich!!!
Liebe Grüße Sabine