So, bin wieder da.
Ich sehe zwar noch aus, als hätte ich die letzten Nächte in einer Hafenkneipe durchgezecht, kann aber wieder einigermaßen scharf sehen.
Vielen Dank für eure Genesungswünsche 😘.
Auch wir hatten einen Notarzteinsatz gestern.
Ich habe meine Mutter gestern früh abgeholt ( sie hat sich dann doch darauf eingelassen) und der Tag war eigentlich ganz gut. Sie war sehr umgänglich und gut gelaunt.
Große Sorgen habe ich mir wegen Kasia gemacht, aber die waren völlig unbegründet.
Sie hat wohl gespürt, dass meine Mutter krank ist und kaum selbständig laufen kann und hat sich so toll verhalten. Sie war ganz vorsichtig mit ihr, ist sofort ausgewichen, wenn sie sich im Haus bewegt hat und sass ansonsten bei ihr und hat ab und zu zärtlich ihre Hand geleckt.
Am späten Nachmittag wollte ich Muttern wieder heimfahren, wir standen schon an der Eingangstür und sie macht einen falschen Schritt, stürzt und knallt mit dem Kopf genau gegen diese Arretierungsvorrichtung für die Tür.
Sie konnte nicht mehr aufstehen und die gesamte Schläfe schwoll gleich massiv an.
Also Notarzt gerufen und Mutter ab ins Krankenhaus.
Kasia musste ich wegsperren, die hätte keinen der Sanitäter an meine Mutter gelassen und hat nur geknurrt.
Aber Glück im Unglück: es ist nichts Schlimmes passiert. Nix gebrochen und das CT ist auch völlig okay.
Sie ist zwar noch im Krankenhaus, wegen der Blutverdünner die sie braucht, wollen sie sie noch überwachen, damit es nicht doch noch eine Gehirnblutung gibt.
Morgen darf sie aber wieder heim.
Was für eine Aufregung.
Das klingt jetzt vielleicht blöd, aber durch die ganze Action habe ich mich gar nicht so damit befassen können, dass es das erste Weihnachten ohne Martha ist.
Jetzt ist mein Sohn bis zum Jahresende weggefahren und Kasia und ich sind alleine.
Wir haben gerade einen langen Schneespaziergang ( ja, wir haben echt weiße Weihnacht) gemacht.
Sie ist völlig außer Rand und Band und springt wie ein Geißbock im Schnee herum.
Ich werde jetzt dann meine heutige Rauhnachträucherung beginnen und mir dann etwas Zeit für die Gedanken an Martha nehmen.
Es grüßt euch lieb
Sabine