Dieses Leben in einer Zwischenwelt kann ich auch bestätigen. Ich möchte da aber auch gar nicht wieder raus, sondern noch tiefer eindringen. In dieser neuen Welt lerne ich gerade so viel, ich kommuniziere ganz anders mit der Natur, bin präsenter in mir selbst und lerne immer besser unwichtige Dinge von wirklich wichtigen Dingen (und Menschen) zu unterscheiden. Es ist nicht immer einfach, diese „neue Welt“ neben dem Alltag irgendwie wachsen zu lassen, und es ist auch mit viele Schmerz und Tränen verbunden… Aber ich merke, dass sich dieser neue Blick auf die Welt, den Lucy mir zeigen will, sich für mich in eine positive Richtung entwickelt. Zum Beispiel habe ich endlich den Schritt in eine aktive Naturschutzgruppe gemacht. Und ich bin widerstandsfähiger geworden gegen manch dumme Dinge und Menschen, die mich früher wochenlang beschäftigt hätten. Es sind so viele Dinge so unwichtig geworden, die ich immer für wichtig gehalten habe…
Trotzdem: Obwohl ich das gerade alles sehr zu schätzen weiß, wäre es mir Millionen Mal lieber wenn Lucy physisch hier bei mir wäre und ich meinen damaligen Alltag mit ihr wieder hätte, oder noch viel mehr, dass sie diese neue Welt mit mir beschreiten könnte…