Morgen sind es 12 Wochen das ich meinen Hund gehen lassen musste.
Ich bekam ihn im Alter von 5 Monaten aus dem spanischen Tierschutz und er war 12 Jahre und 1 Monat
der wichtigste Teil in meinem Leben.
Nur wenige Monate vor seinem Tod hatte ich mich "auch noch" von meinem Partner getrennt.
Nun bin ich ganz alleine, ohnehin schon wegen PTBS und Depressionen 100% erwerbsunfähig
und ich kann gar nicht in Worte fassen was mir alles ohne ihn fehlt.
Mein Antrieb ist gleich Null, mich draussen aufzuhalten fällt mir extrem schwer
weil ich hier jeden Meter irgendwann einmal auch mit ihm gegangen bin.
Aufstehen fällt mir extrem schwer, mein liebstes Hobby bereitet mir keine Freude mehr,
soziale Kontakte hab ich keine und Schlaf ist derzeit mein bester Freund.
Im Januar hab ich für eine Woche einen neuen Hund "probiert", der half mir auch sehr
und bereitete mir Freude aber leider konnte er nicht bleiben, weil er meine Meerschweinchen
"zum Fressen" gern hatte.
Im Hundeforum wurde mir dann davon abgeraten in dieser Situation/Wohnung mit einem anderen
Hund einen "neuen" Versuch zu starten.
Ja und was soll ich sagen, seither bin ich noch hoffnungsloser und depressiver.
Vielleicht hilft mir der Austausch hier ein wenig aus der Sinnlosigkeit meines Daseins heraus zu finden !?