Hallo liebe Community
Wie einige von euch vielleicht mitbekommen haben, stand ich vor den Herbstferien ziemlich neben meinen Schuhen. Ich war einfach nur noch erschöpft wegen Sarinas Tod, der traumatischen Trennung von meinem Partner von einer Stunde auf die andere, Umzug und nochmals Umzug (mit einer Woche Obdachlosigkeit 2023).
Ich war während drei Wochen zu 20 % krankgeschrieben im September, lumpige 20 %.
Und seit gestern reisst mir die Schulbehörde den Allerwertesten auf, dass ich 50 Lektionen lang in meiner Freizeit in die Unterrichtsberatung muss, um mir helfen zu lassen, wie man unterrichtet. Hallo, ich bin 55!!!
Ist es uns Menschen denn gar nicht mal gestattet, eine "Krise" zu haben, weil wir erschöpft sind??? Hallo, mein HA wollte mich 100 % aus dem Verkehr ziehen, ich habe gesagt: "Nein, nur 20 %".
Hallo, ich weiss, wie mein Job läuft und gebe jeden Tag mein Bestes! Und ich lerne jeden Tag gerne Neues.
Aber was ist das für eine Gesellschaft, die es uns nicht erlaubt, mal "Schwäche" zu zeigen nach Schicksalsschlägen, einfach mal sagen zu dürfen, ich muss für drei Wochen mein Pensum reduzieren, um wieder Kraft zu haben für meine Arbeit? Und ich habe stets betont: Mein Problem ist privater Art, hat nichts mit der Schule zu tun.
Warum werde ich nun noch bestraft mit "Nachsitzen" in meiner Freizeit??? Darf man heute echt nicht mehr sagen: Hey, die letzten Monaten waren zu viel für mich, ich trauere, hab mich übertan und wünsche nun eine minimale Unterstützung, um wieder Kraft zu tanken?
Ich krieg echt grad die Krise....