Mogli, mein Jack Russell Terrier hat am 13.02.2025 die Diagnose T-Zellen Lymphom bekommen. Wir haben einen Tag später mit einer Chemotherapie begonnen. Er hat drei Rezidive überstanden und wir mussten am 30.09.2025 von Vincristine und Lomustin auf Doxorubicin umstellen weil der Krebs zurückgekommen war. In der Onkologie-Praxis war man zufrieden damit wie der Lymphknoten kleiner wurde aber gestern hat Mogli neurologische Ausfälle gezeigt, indem er nach dem Aufwachen orientierungslos in den Raum gestarrt hat, torkend und unsicher gelaufen ist und erblindet war. Wir haben Videos von seinem Verhalten an die Onkologie-Praxis geschickt.
Heute war klar, dass das Lymphom die Blut-Hirnschranke überwunden hat und sich dort versteckt hat, wo wir es mit dem derzeitigen Medikament nicht erreichen können: Im Gehirn. Es hätte noch ein Medikament gegeben was wirken könnte aber Mogli hatte keine Lebensquaität mehr.
Er ist daher heute Mittag in unseren Armen über die Regenbogenbrücke gegangen. : :
Ein letztes Foto von einem tapferen Kämpfer:

Ich hätte so gern länger mit ihm gekämpft.
Jetzt, ein paar Stunden später, fühle ich mich irgendwie verloren, betäubt und hilflos. Ich dachte ich müsste weinen aber ich fühle mich einfach nur betäubt.