Am 31.08.25 am seinem 14ten Geburtstag, musste mein Seelenhund Elvis seine letzte Reise antreten.
Elvis hatte schon seit ein paar Jahren Krebs & mehrere bösartige Mastzellentumore entfernt bekommen. Aber er war das größte Steh-auf-Männchen was ich kannte.
Ich hatte die letzten Jahre schon immer wieder Angst vor diesem einen Tag, an dem man sich vom seinem besten Freund verabschieden soll obwohl man es nicht will.
Dann kam das letzte Augustwochenende. Freitag ging es ihm noch vollkommen normal. Samstag entdeckte ich plötzlich an seinem Hals einen festen, tennisballgroßen Knubbel.
Der Tierarzt erwägt einen Stich oder ein Abszess, spritze ihm einen Entzündungshemmer.
Zu Hause überlegten wir ob wir nicht doch in eine Klinik fahren sollen. Da er aber normal atmete & auch bis auf Müdigkeit normal war, wollten wir Sonntag entscheiden wie es weiter geht.
Da sich nach der Nacht keine Besserung einstellte ging es in die Klinik. Per Ultraschall und Punktion wurde leider die Schockdiagnose bekannt. Ein erneuter hochaggresiver Tumor, leider nicht operabel. Vorallem aber aufgrund der Stelle, Nähe der Speise- und Luftröhre.
Diese Nachricht zog mir den Boden unter den Füßen weg. Ich habe wirklich geschrien, es kam einfach aus mir heraus.
Die Ärzte wollten bis Donnerstag warten & besprechen welche Palliativmedizin für Elvis in Frage käme, sodass man ihm noch ein paar Tage/Wochen schenken könne.
Dazu kam es leider nicht mehr.
Ich lag den Nachmittag über bei ihm und hatte ein komisches Gefühl, irgendwie wirkte er so anders "schwach" als ließe seine Kraft nach, als würde er sagen wollen "Es ist Zeit".
Sein Zustand verschlechterte sich, er war unruhig, seine Atmung verändert & am selben Abend musste er dann in der Klinik eingeschläfert werden.
Mein Herz ist seit den vergangenen 3 Wochen so schwer. Etwas in mir hat er mit sich genommen. Er fehlt mir so sehr & jetzt wo er weg ist merke ich schmerzlich, WIEVIEL er mir emotional bedeutet hat. Er war 14 Jahre lang mein Anker und meine Konstante im Leben.
Ich habe das Gefühl, dass mich der Verlust irgendwie verändert hat & aktuell kann man sich nicht vorstellen das der Schmerz irgendwann besser ist.
Mit am Schlimmsten ist für mich diese Entgültigkeit, das Wissen er kommt nicht mehr zurück. Ich kann ihn nicht mehr berühren. Und das die Welt sich einfach weiter dreht ob man will oder nicht. Obwohl es in einem still steht, seit dem Tag.
Ich bin dankbar für 14 wundervolle Jahre & hoffe du bist nun an einem wundervollen Ort mein kleiner Schatz 🌈🩵🐶