[unbekannt] Guten Morgen Manu,
was du alles mitgemacht hast,tut mir sehr leid.
Wir beiden haben eine gute und stabile,langjährige Ehe (24 Jahre)und schon sehr viel miteinander durchgestanden und auch überstanden.Viele Ehen hätten das nicht geschafft.
Ich glaube,wenn ich ihn so beobachte…er ist überfordert mit der Situation…es hat ihn überrollt,obwohl es absehbar war.
Ich habe mich im Gegensatz zu ihm,schon vor vielen Monaten mit dem irgendwann nahenden Abschied befaßt,soweit man das kann.Sie lag so oft in meinen Armen und ich habe in ihr weiches Fell geweint…
Wir sprechen viel miteinander.Gestern hat er gesagt,das er so gerne weinen möchte,es aber nicht kann.
Jeder trauert eben leider anders.Er leidet,das merke und sehe ich.Mein Problem ist einfach…mir tut es so leid für ihn,das er seine Tränen nicht zeigen kann…ich würde ihm gerne helfen,weiß aber nicht wie,das ist mein Problem.Wie kriege ich ihn dazu,zu weinen.Es würde dann sicher etwas leichter für ihn.
Was aber ganz sicher ist…am 3.1.25 wird unser Fellherz eingeäschert und wir verabschieden uns vorher noch einmal von ihr,mir graut so davor.
Das haben wir vor 15Jahren schon einmal erlebt.
Spätestens in dieser Situation,wird er weinen…und wie…ganz sicher.
Weißt du,ich möchte einfach,das der Knoten bei ihm platzt und er seinen Schmerz und seine Trauer zeigen kann…das er verarbeiten kann,was passiert ist.
Wir schaffen es gemeinsam,das weiß ich.
Es macht uns noch stärker,irgendwann…
Liebe Grüße Elli